🌱 Eingewöhnungsphase
Die Eingewöhnungszeit dauert je nach Bedarf von Kindern und Eltern zwischen einer und vier Wochen. Sollte sich ein Kind mit der Eingewöhnung schwerer tun, macht das auch nichts. Diese Einführung findet nach den Richtlinien des „Berliner Eingewöhnungsmodells“ statt. Denn das Tempo wird allein von dem Kind bestimmt. Schließlich muss es neben mir als neue feste Bezugsperson auch die anderen Kinder kennenlernen. Diese Phase der Veränderung sollte behutsam eingeleitet werden. Aus diesem Grund besteht der Beginn der Eingewöhnung aus mehreren Schnupperstunden, bei denen ein Elternteil durchweg anwesend ist.
Nach ein paar Tagen erfolgt dann eine erste Trennung, während die Mutter oder der Vater aber in der Nähe bleiben. So steigert sich das Fernbleiben des Elternteils von Tag zu Tag. Ich beobachte das Kind dabei sehr genau, um bei eventuellen Problemen zielgerichtet reagieren zu können. Die Eingewöhnung ist abgeschlossen, wenn sich das Kind darauf freut, zu mir gebracht zu werden und auch Sie ein gutes Gefühl dabei haben.
Durch aufmerksame Beobachtung und Zusammenarbeit mit den Eltern kann ich den Kindern optimale Entwicklungsmöglichkeiten bieten, jeweils unter Berücksichtigung ihres individuellen Entwicklungsstandes. Die Kinder sollen Vertrauen in ihre Fähigkeiten bekommen und das Gefühl haben, angenommen zu werden.